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Fünfzehn Themen zu Access Guard. Suchen Sie nach einem Stichwort, oder lesen Sie von oben.
Produkt-Einführung
Acht Schritte durch die wichtigsten Funktionen von Access Guard. Wurde die Einführung unterbrochen, setzt sie beim zuletzt gezeigten Schritt fort.
15 von 15 Themen
Was Access Guard tut — und was nicht
Er misst Ihre Website fortlaufend. Er verändert sie nicht.
Access Guard ruft die Seiten ab, die Sie festgelegt haben, prüft sie nach Zeitplan und führt jeden Befund als dauerhaften Vorgang. Er zeigt den Fundort im Bild und erklärt die Behebung.
Was er nicht ist: kein Overlay und kein Widget. Er greift nicht in Ihre Website ein, er repariert nichts, und er erzeugt keine Barrierearmut — er misst sie.
Und eine Grenze, die zu jeder Messung gehört: Eine Prüfung ohne Befund heißt, dass die maschinelle Prüfung nichts gefunden hat. Sie ist keine Bestätigung, dass eine Seite in Ordnung ist. Ein Teil der Kriterien lässt sich nur von Menschen beurteilen.
Property: die überwachte Website
Eine Property ist eine Website unter Beobachtung — mit Adresse, fester Seitenliste und Messfrequenz.
Sie legen eine Property an, indem Sie die Adresse Ihrer Website eintragen. Danach bestimmen Sie, welche Seiten dauerhaft gemessen werden und in welchem Abstand.
Eine neue Property ist zunächst ein Entwurf. Erst mit der Aktivierung übernimmt Access Guard die Überwachung.
Wie viele Properties und Seiten Ihnen zustehen, hängt vom Tarif ab. Den Stand sehen Sie auf der Property-Übersicht.
Seiten festlegen: was gemessen wird
Gemessen wird eine feste Liste von Seiten — nicht die ganze Website.
Drei Wege führen zur Liste: Sie fügen Adressen von Hand ein, lassen die Auswahl nach Durchführungsbeschluss (EU) 2018/1524 ziehen, oder übernehmen Seiten aus der Seitensuche.
Eine feste Liste ist Absicht: Nur so ist ein Lauf mit dem vorigen vergleichbar. Eine Website, die bei jedem Lauf anders abgetastet wird, liefert keine Kurve, sondern Rauschen.
Abgeschaltete Seiten werden nicht gemessen und zählen nicht gegen Ihr Kontingent.
Messfrequenz, Aktivierung und der erste Lauf
Access Guard misst von selbst — sobald die Property aktiv ist und ein Abstand gewählt wurde.
Die Messfrequenz bestimmt, wie oft gemessen wird. Steht sie auf „Nur manuell“, greift der Zeitplan die Property nicht auf; es wird dann nur gemessen, wenn Sie es selbst anstoßen.
Mit der Aktivierung übernimmt Access Guard die Überwachung. Der erste Lauf wird eingeplant und startet von selbst — Sie müssen dafür nichts tun.
Welche Abstände Ihnen zur Verfügung stehen, hängt vom Tarif ab.
Wovon die Messung abhängt — und was der Domain-Nachweis wirklich tut
Voraussetzung der laufenden Überwachung ist ein Abonnement. Der Domain-Nachweis ist freiwillig.
Gemessen wird, solange ein Abonnement die Property trägt und sie aktiv ist. Bei offener Zahlung läuft die Messung bis zu einem genannten Stichtag weiter; danach ruht sie, bis die Zahlung eingeht.
Der Domain-Nachweis ist seit dem 6. September 2026 keine Bedingung mehr. Er verlangte einen Eingriff in DNS, Server oder CMS — und genau darauf hat derjenige, der einkauft, oft keinen Zugriff. Er traf den Falschen und verlängerte die Einrichtung um Tage.
Geführt wird er trotzdem: Er dokumentiert, dass Ihnen die Website gehört, und eine nachgewiesene Domain nimmt jeder Property darauf den Nachweis ab.
Vorgänge: ein Befund, der bleibt
Jeder Befund wird als Vorgang geführt — über alle weiteren Läufe hinweg.
Findet ein Lauf etwas, entsteht ein Vorgang. Er trägt die betroffene Seite, die Regel, den Schweregrad, den Fundort im Quelltext und ein Beweisbild der Stelle.
Der Vorgang bleibt bestehen, auch wenn spätere Läufe dieselbe Stelle erneut finden. Verschwindet der Befund, wird der Vorgang als behoben geführt; taucht er wieder auf, gilt er als rückfällig. So sehen Sie, was wirklich erledigt ist.
Zu jedem Vorgang gehört die Zuordnung zur Norm mit Stufe und Rechtsfolge — und, je nach Tarif, ein Baustein, der die Behebung erklärt.
Die Note lesen — und was sie nicht sagt
Die Note fasst zusammen, was die maschinelle Prüfung auf den gemessenen Seiten gefunden hat.
Sie entsteht aus den Befunden der bewerteten Seiten. Seiten, die nicht bewertbar waren — etwa weil sie nicht erreichbar waren oder weil wir sie als Anmeldung erkannt haben —, gehen nicht in die Note ein; ihre Zahl steht im Bericht.
Die Anmeldeerkennung ist bewusst zurückhaltend: Sie übersieht Fälle, statt welche zu erfinden. Führt eine Adresse auf eine Anmeldung, die wir nicht als solche erkennen, wird deren Maske gemessen und geht mit in die Note ein. Der Bericht benennt diese Grenze.
Geprüft wird gegen WCAG 2.2 Stufe AA. Rechtlich gefordert ist in Deutschland EN 301 549 V3.2.1 auf Basis von WCAG 2.1 — aus einem Befund nach 2.2 folgt also nicht ohne Weiteres eine Pflicht. Der Bericht sagt bei jedem Kriterium, was gilt.
Was die Note nicht sagt: dass Ihre Website in Ordnung ist. Ein Teil der Kriterien lässt sich maschinell gar nicht prüfen.
Verlauf und Vergleich zweier Läufe
Der Verlauf zeigt, wie sich eine gemessene Website über die Zeit entwickelt.
Die Kurve entsteht aus den abgeschlossenen Läufen. Ein Lauf ohne bewertbare Seite geht nicht in den Mittelwert ein und wird gesondert gezählt — eine erfundene Null wäre eine Aussage, die niemand gemessen hat.
Der Vergleich stellt zwei Läufe derselben Property nebeneinander: was hinzugekommen ist, was verschwunden ist, was geblieben ist.
Ändert sich unsere Rechenweise, trägt der Messpunkt eine eigene Kennung, und die Kurve bekommt an dieser Stelle eine Marke. Ein Sprung, der von der Umstellung kommt, sieht damit nicht aus wie eine Veränderung Ihrer Website.
Dokumente einer Property (PDF)
Access Guard findet die Dokumente Ihrer Website über die Seiten, auf denen sie verlinkt sind.
Es gibt bewusst keinen Weg, hier ein Dokument hochzuladen. Dokumente kommen ausschließlich aus der Suche, und die läuft beim Messen von selbst mit. Fehlt ein Dokument, fehlt meist die Seite, auf der es verlinkt ist.
Das Urteil ist nicht symmetrisch, und das ist Absicht: „nicht barrierearm“ ist eine belastbare Aussage. Die Gegenrichtung heißt „keine maschinell feststellbaren Mängel“ — und nicht mehr.
Verschwindet ein Dokument von Ihrer Website, bleibt es mit einem Vermerk stehen, statt still zu verschwinden.
Alarmregeln: wann Access Guard sich meldet
Ohne Regel misst Access Guard weiter und meldet sich bei niemandem.
Eine Regel bestimmt, welcher Befund wen erreicht. Sie gilt immer für eine bestimmte Property und kennt mehrere Bedingungen — etwa einen Notensturz, einen neuen Befund einer bestimmten Schwere oder eine Seite, die nicht mehr erreichbar ist.
Eine Regel löst erst aus, wenn zwei aufeinanderfolgende Läufe dasselbe zeigen. Das ist Absicht: Ein einzelner Ausreißer — eine kurze Störung, ein Zeitablauf — soll Sie nicht wecken.
Dazu kommen Wartungsfenster, in denen nichts gemeldet wird, eine Wiederholung, solange die Lage besteht, und eine Eskalation, wenn niemand reagiert.
Zustellwege und Benachrichtigungen
Wohin ein Alarm geht, und wo jeder Mensch seine eigenen Mails einstellt.
Fünf Wege stehen zur Verfügung: der Hinweis in der Anwendung selbst, E-Mail, ein ausgehender Webhook, Slack und Microsoft Teams. Welche davon Ihr Tarif trägt, sehen Sie in den Einstellungen.
Ein Webhook wird signiert, damit Ihr System prüfen kann, dass die Meldung wirklich von uns stammt. Wie das geht, steht bei der Signatur.
Was Sie persönlich per Mail bekommen, stellen Sie selbst ein — unabhängig davon, was Ihre Organisation an Regeln führt. Eine Zusammenfassung statt vieler Einzelmails ist dort ebenfalls einstellbar.
Team, Rollen und Sitze
Wer was darf — und was eine Mitgliedschaft kostet.
Die Rollen reichen von „nur lesen“ bis zur Inhaberschaft. Wer eine Handlung nicht ausführen darf, sieht den Knopf dafür gar nicht erst.
Jede aktive Mitgliedschaft belegt einen Sitz Ihres Tarifs — auch eine, die nur liest. Offene Einladungen belegen ihren Sitz im Voraus, damit der Fehler bei dem auffällt, der einlädt, und nicht bei dem, der eingeladen wurde.
Teams bündeln Mitglieder. Eine Alarmregel erreicht danach ein Team statt einer Namensliste, die bei jeder Personalveränderung nachgepflegt werden müsste.
Tarif, Rechnungen und Zahlungsverzug
Was ein Tarif umfasst, wo Ihre Rechnungen liegen, und was bei offener Zahlung geschieht.
Der Tarif bestimmt, wie viele Properties, Seiten, Dokumente und Sitze Ihnen zustehen und welche Messabstände möglich sind. Den aktuellen Stand sehen Sie jeweils dort, wo die Grenze greift.
Jede Rechnung wird hier abgelegt, sobald sie entsteht — Sie müssen keine anfordern. Es gibt sie einzeln, als Sammelpaket und als Liste zum Auswerten.
Bleibt eine Zahlung offen, läuft die Überwachung bis zu einem genannten Stichtag weiter. Danach ist die Organisation nur noch lesend und die Messung ruht, bis die Zahlung eingeht. Alles bleibt erhalten.
Konto, Darstellung und Ihre Daten
Anmeldung, zweiter Faktor, Darstellung — und Ihre Rechte an den eigenen Daten.
Die Anmeldung läuft über einen Link per E-Mail; ein Passwort gibt es nicht. Ein zweiter Faktor schützt Ihr Konto zusätzlich, auch wenn jemand diesen Link abfängt. Haben Sie Gerät und Ersatzcodes verloren, gibt es einen eigenen Weg zurück.
Schriftgröße, reduzierte Bewegung, erhöhter Kontrast und verstärkter Fokus lassen sich einstellen. Die Einstellung gehört zu Ihrem Konto, nicht zu diesem Browser — sie gilt also auch am nächsten Gerät.
Sie können jederzeit Auskunft über Ihre gespeicherten Daten verlangen, sie ausleiten und die Löschung Ihres Kontos beantragen.
Wenn nichts weiterhilft: der Weg zu uns
Erst der Betriebsstatus, dann die Anfrage — und in jedem Fall eine Adresse, die trägt.
Sieht etwas nach einer Störung aus, lohnt zuerst ein Blick auf den Betriebsstatus unter status.ifdb.io. Steht dort eine Störung, arbeiten wir bereits daran.
Sonst erreichen Sie uns über „Hilfe & Support“ im Produkt. Die Anfrage nimmt auf Wunsch Angaben zu Ihrer Organisation, Ihrem Tarif und Ihrem Browser mit — sichtbar, und Sie können sie abwählen. Ihre IP-Adresse gehört nicht dazu.
Wenn Sie nicht angemeldet sind oder noch keine Organisation haben, schreiben Sie an hello@ifdb.io. Eine Antwortzeit sagen wir hier bewusst nicht zu — eine Frist, die niemand misst, ist keine.
Was Access Guard nicht tut
- Access Guard misst Ihre Website fortlaufend. Er verändert sie nicht und behebt nichts von selbst.
- Eine Messung ohne Befund ist keine Konformitätszusage. Sie besagt, dass keine maschinell feststellbaren Mängel gefunden wurden.
- Für die Behebung von Dokumenten gibt es Access Doc, für die Erklärung zur Barrierefreiheit Access Declare.
Kontakt
Kontakt per E-Mail
Am schnellsten geht es, wenn Sie die Adresse des betroffenen Auftritts und, falls vorhanden, die Kennung des Vorgangs mitschicken.
Betriebsstatus
Ob eine Störung bei uns liegt, sehen Sie auf der Statusseite der Access Suite. Prüfen Sie sie bitte, bevor Sie schreiben — das spart Ihnen und uns einen Umweg.
Was ist neu
Die letzte Änderung an Access Guard: 30. Okt. 2026.